Das Leben als Tuch

09/07/2018 | No Comments
Posted in: Selbsterklärung

Ich sitze gerade ohne meinen Hijab an meinem Mäk, das darf man wenn man in seinem Harem ist. Yani mein Mahremiyet, die sogenannte Privatsphäre gennant: Heim.

Das Wort heimlich stammt soweit ich weiß von der Bezeichnung Heim ab. Der Ort, der für die Öffentlichkeit offiziell unzugänglich ist. Diese Einleitung notiere ich hier nur oben am „Rande“, falls manche Menschen im Bezug von Geboten oder Verboten Angst empfinden (Ist nicht so schlimm, sind nur Gefühle). Ich weiß von mir selbst sehr gut, dass wenn mir etwas fremdes begegnet, ich wie im Automatik Auto nicht schalten brauche, denn ich male mir automatisch ein Muster aus. Ich liege auch sehr oft falsch und mache Fehler, denn ich bin ein Mensch und die Einsicht ist ein teil des Schlüssels der Reue. Mich überkommt daher oft Wut in meinem Studium. Orientalisten die über die muslimische Frau oft nicht oder gar nicht an Informationen kamen, haben sie (die Frau und ihr Sein) im Westen vernichtet. Da wurde einer Welt, wie der DDR, eine Wand drum gestrickt. So würde man es im türkischen ausdrücken. Stricken im Sinne von umzingeln, einkreisen und umranden man würde es dezenter im deutschen ausdrücken „strickt sein“ und anders würde es „Radikal“ heißen.. Ist schon unheimlich wie sich das Wort Radikal wie im Klatsch und Tratsch Zeitschriften einen Platz gewonnen hat, Billig. Es gibt kostenlos Angst zu kaufen, Hass wird verschenkt und gemeinsam wird die Gemeinschaft umgebracht,  Worte und dargestellte Gedanken sind eine Macht dessen Weg wir nicht stoppen oder in die Richtung für die Allgemeinheit lenken können. Ich gebe dem Menschlichen die Schuld, die schwache Seite des Egos gleicht einer Falle. Ich weiß sehr wohl von intelligenten Menschen die hinterfragen und nicht Muslim sind, das sie wissen das wir leben und das man uns lebendig voller Leidenschaft am Leben auffinden kann. Ich liebe euch. Danke für euch Frauen und Männer, und ebenso danke an die Frauen, die sich selbst kennen und kennenlernen möchten.

(Dank ihnen fühle ich mich nicht mehr wie ein Alien, vielleicht wäre ich die erste Frau als Alien mit Kopftuch. Nein, das erste Alien das ohne Mann raus durfte, wie als würde ein Hund mal ohne Frauchen oder Herrchen Gassi gehen dürfen. Würde das Tier zum ersten mal Freiheit empfinden? Versteht ihr jetzt wie traurig es ist Mobbing mit persönlichen Ängsten zu rechtfertigen?)

Die Sicht von Außen auf etwas entscheidet den eigenen Eintritt der Persönlichkeit und prägt den Einfluss auf die Menschen. Trennen wir „Ein.Fluss“ würde ich das Geschehen wie einen/ DEN Fluss bezeichnen. Der Fluss ist da, nur wir wissen nicht wann und wie er gekommen ist, können ihn somit nicht bestimmen. Also wo ist die Wurzel der medialen Gedanken auf die Welt gekommen und wer hat es erzogen zu einer Masse von etwas, das wir nicht mehr stoppen oder gar lenken können. Denn „DER ISLAM“ ist nicht die Muslima oder Muslim. Der Artikel von DEM FLUSS bestimmt nicht DEN ISLAM. Wir Menschen definieren etwas durch unser eigenes Sein. Denn DIE MODE ist auch nicht immer DER TREND.

Nehmen wir uns das Wissen, um später ganz frech die Sicht besitzen zu können.

Besinnen wir uns und lassen uns nicht blenden.

-Kaufen wir uns Sonnenbrillen.

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